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Mark Sommer Member

Anmeldungsdatum: 21.07.2005 Beiträge: 37
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Verfasst am: 29.07.2005 16:18 Titel: Mit Fotos Geld verdienen! |
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Liebe Foto-Gemeinde,
in diesem Forum sehen wir immer wieder gute, teils sehr gute Fotos. Schaut man auf den WebSites der Autoren ist häufig zu lesen: Shootings sind kostenfrei.
Ja, sagt mal, haben denn alle hier reiche Eltern oder muss auch jemand von seinen Arbeiten leben?
Wäre doch schön, wenn man sich hier mal darüber austauscht, wie und wo und womit man den ein oder anderen EURO mit dem teuren Equipement und dem beträchtlichen Zeiteinsatz, den ein gutes Bild benötigt, rechtfertigen kann, oder?
Dabei sollte es nicht darum gehen, ein Preislevel zu diskutieren, dass man später im freien Markt zu unterbieten versucht, um einen anständigen Auftrag zu erhalten, sondern wie man sich seinen Lebensunterhalt im Bundesdeutschen Vergleich einträglich verdient
Ist doch ein wichtiges Thema, hmm?
Sonnige Grüße von Mark Sommer
_________________ New talents welcome |
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TomRohwer Member
Anmeldungsdatum: 30.03.2003 Beiträge: 146
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Verfasst am: 01.08.2005 22:35 Titel: |
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Mark - ich vermute, daß 99 von 100 Forums-Mitgliedern "for fun" fotografieren, oder aus künstlerischem Engagement, und nicht versuchen, mit ihren Akt- bzw. Erotikfotos Geld zu verdienen. Das übrige eine Prozent verdient vielleicht mit Fotografie Geld, aber nicht mit Akt- oder Erotikfotografie, die wird ebenfalls aus den oben genannten Gründen betrieben...
Insofern stellt sich diese Frage für die allermeisten Leute hier vermutlich überhaupt nicht.
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JR Nudes Member
Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 9
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Verfasst am: 02.08.2005 11:26 Titel: |
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Hallo Mark,
ich denke es ist verdammt hart, wenn man wirklich ausschliesslich von der Fotografie leben will. Das ist wohl ähnlich wie bei der Malerei. Wenn ein Maler mal 1 oder 2 Bilder verkauft hat, kann er vielleicht 1 Monat von dem Geld leben, aber er weiss halt nie, wann er das nächste Bild verkauft. Wenn man als Fotograf seine eigenen Ideen und seinen eigenen Stil behalten möchte, kann es einem passieren, das man zu hören bekommt "die Fotos entsprechen leider nicht unseren Vorstellungen". Viele Zeitschriften und websites zahlen außerdem gar nichts oder nur sehr wenig für die Veröffentlichung der Fotos, weil sie sagen "wenn wir Deine Fotos bei uns veröffentlichen, ist das eine kostenlose Werbung für Dich". An kommerzielle Erotik-Websites wie "Domai" oder "MET" kann man schon eher Fotos verkaufen, die haben aber auch sehr konkrete Vorstellungen, wie die Fotos aussehen sollen (verdeckter Akt ist da nicht so gefragt). Die zahlen so zwischen 200 und 400 Euro pro Foto Serie, aber man kann natürlich auch nicht davon ausgehen, das die jede Serie kaufen. Ich würde mal behaupten, das es in Deutschland insgesamt nur sehr wenige Fotografen im Bereich Akt/erotische Fotografie gibt, die davon leben können. In anderen Ländern mag das etwas anders aussehen. Wenn ein Fotograf in der Slowakei mit seinen Fotos im Monat 500 Euro verdient, liegt er damit schon weit über dem durchschnittlichen Einkommen eines einfachen Angestellten. Ich will es mal so sagen: natürlich hat man als Fotograf auch Unkosten, deshalb wäre es schon schön, wenn man ab und zu eine Serie verkaufen könnte, aber meinen Hauptjob (im öffentlichen Dienst) würde ich dafür nicht aufgeben.
LG Jo
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Mark Sommer Member

Anmeldungsdatum: 21.07.2005 Beiträge: 37
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Verfasst am: 02.08.2005 14:57 Titel: |
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@ Tom:
@ JR:
ihr bestätigt meine Vermutungen. Für gute Bilder - egal ob Foto oder Kunst oder Fotokunst - ist man hierzulande immer noch wenig bereit, angemessen zu zahlen.
Da wundert es mich umso mehr, dass sich hier so viele Amateure austauschen. Immerhin sieht man manchen Fotos das Equipement und Studio ja an. Also müssen eben diese Hobbyisten sehr gute Berufe haben, um sich einen solchen Zeitvertreib leisten zu können.
Vielleicht sollte ich das Foren-Thema umbenennen:
Welchen Beruf braucht man, um schöne Fotos mit anständiger Ausrüstung zu machen?
Wisst Ihr, was ich meine?
Sonnige Grüße von Mark Sommer
_________________ New talents welcome |
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JR Nudes Member
Anmeldungsdatum: 27.07.2005 Beiträge: 9
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Verfasst am: 02.08.2005 15:33 Titel: |
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@ Mark: ich denke das Problem ist halt auch, das es durch das Internet ein Überangebot an erotischen Fotos jeder Art gibt, deshalb lässt sich damit kaum Geld verdienen. Ich weiss z.B. auch von einem Buchhändler, der ein großes Angebot an wirklich anspruchsvollen Erotikbildbänden hat und der mir gesagt hat, das es einfach zu wenig Leute gibt, die wirklich bereit sind viel Geld für einen aufwendig gemachten Bildband auszugeben, deshalb muss er viele wirklich schöne Bücher oft schon nach kurzer Zeit für einen stark reduzierten Preis verkaufen. Diese Bücher kosten ja teilweise 40 Euro und mehr und sind ihr Geld auch sicher wert, aber verkaufen sich leider sehr schlecht. Manche Verlage bieten auch Erotikbildbände zu Schleuderpreisen an, da kann ich mir aber nicht vorstellen, das der Fotograf dabei noch viel verdient. Du hast natürlich auch Recht, das Aktfotografie als Hobby nicht ganz billig ist. Für Leute, die sehr gut verdienen, ist das sicher kein großes Problem. Ich gehöre leider nicht zu den Großverdienern, deshalb sieht es auf meinem Konto oft nicht so gut aus
Ich würde mal sagen, mit "Kunst" Geld zu verdienen, ist heutzutage extrem schwierig. Ist einfach auch eine Frage von Angebot und Nachfrage.
LG Jo
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Alexandra Member

Anmeldungsdatum: 19.02.2004 Beiträge: 1456
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Verfasst am: 04.08.2005 11:10 Titel: |
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| Zitat: |
| Ich würde mal sagen, mit "Kunst" Geld zu verdienen, ist heutzutage extrem schwierig. |
Mit Kunst Geld zu verdienen war schon immer schwierig. Nicht umsonst sagt man "brotlose Kunst" bzw. das man erst nach dem Tod erfolgreich wird.
Als Künstler hat man es halt schwerer, als normale Leute.. aber wer will schon normal sein....
Ich muß damit schon teilweise meinen Lebensunterhalt verdienen. Dann muß ich halt n paar Monate sparen und kann nicht weggehen oder mir neue Dinge kaufen, es geht alles irgendwie... man muß nur wollen.
_________________ Liebe Grüße
Alexandra
http://www.rosengruft.de
neues Projekt:
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Grafikdesign für Web- und Printmedien |
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Mark Sommer Member

Anmeldungsdatum: 21.07.2005 Beiträge: 37
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Verfasst am: 04.08.2005 15:08 Titel: |
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@ Jo:
Ich hoffe nur das sich das Überangebot nicht auf die gesamtheitliche Darstellungskunst weiblicher Erotik überträgt. Sonst sieht irgendwann niemand mehr hin, wenn sich die Ladies entsprechend schick zurechtmachen...
@ all:
Wohl dem, der ausser den technischen Fähigkeiten auch noch die manuellen bedienen kann. Will sagen: ein schöner klassischer Akt als Maling oder Zeichnung wird noch immer seinen Reiz ausüben können. Natürlich gilt auch hier: Handwerk vorausgesetzt.
Und wer dann noch im Stande ist ein künstlerisches Vervielfältigungsgebiet wie z.B. die Radierung (= geritzte und geätzte Kupferplatte für manuelle Drucktechnik) o.ä. zu bedienen, kann sogar ein Feld besetzen, dass völlig unabhängig von Mio-Pixeln und Studioblitzanlage oder anderen technischen Rafinessen, Spaß, Austausch, Kommunikation und auch Verkaufshonorare garantiert.
Mit diesem Statement will ich keinen bestimmten künstlerischen Bereich negativieren - nur die Sensibilität für andere Ausdrucksformen erhöhen.
Soweit - so gut
Mark Sommer
_________________ New talents welcome |
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EMOCA Member
Anmeldungsdatum: 03.12.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: 22.08.2005 19:50 Titel: |
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Dies hier geht tief rein. Mit anderen Worten es wird etwas länger.
Vorneweg
| Zitat: |
| Ja, sagt mal, haben denn alle hier reiche Eltern oder muss auch jemand von seinen Arbeiten leben? |
ja ich muss davon leben und es gibt Möglichkeiten.
Die beste Möglichkeit, seine Fotos zu veräussern wären Web Pages auf denen eine Gebühr erhoben wird. Das muss nicht teuer sein und angesichts besser werdenden Supports und der Kostensenkung bei Webspace ist diese Möglichkeit die einfachste Art und Weise Geld mit seinen Arbeiten verdienen zu können. Muss ich glaube ich nicht weiter beschreiben denn hier finde ich hoffentlich Internet Erfahrene User.
Möglichkeit 2
Contet Marketing oder Contet Anbieter . Content ist das Zauberwort im Internet, wer Content bieten kann ist HIP und wer den Content nicht regelmässig erneuern kann ist RAUS. Das ist die Chance für Amateure die damit dann auch Profis werden. Der Unterschied zwischen Profi und Amateur liegt einzig und alleine im Vermarkten der Arbeiten. Wer damit Geld verdient darf sich Profi nennen , ganz egal ob er/sie es kann oder nicht. Bestens Beispiel für einen Vollprofi ist der Passbildautomat am Bahnhof. Conten Vermarkter sind meistens ganz heiss auf Neues und ANDERES. Ich werde hier keine Namen nennen weil ich nicht weiss ob es gegen die Regeln ist. Jedoch bietet Google (darf ich hier wohl nennen) eine Vielzahl an Links die eben zu den Content Anbietern führen. Nun steht auf den meisten Seiten nicht, SUCHEN DRINGEND CONTENT, sondern vielmehr besteht die Kunst darin, seine Kunst anzupreisen. Ganz einfach mal eine E-Mail absenden , sozusagen als Werbung in eigener Sache oder die Frage stellen ob eventuell Content gesucht wird und wie die Modalitäten sind. Ich bin sicher dass Ihr in sehr vielen Fällen eine Antwort bekommt.
Möglichkeit 3
Zeitungen sind immer ein Guter Partner um auf sich Aufmerksam zu machen. Es ist aber nicht leicht, den verantwortlichen direkt zu bekommen und die Sekretärin wird einen garantiert abwimmeln, aber dennoch, es geht. Mit unorthodoxen Methoden und mit direkter Ansprache. Dem Chefredateur aufzulauern wäre dabei aber sehr ungeschickt. Das sind vielbeschäftigte Männer und bei der 1. Bewerbung( man/frau schickt einfach ein paar Arbeiten dahin) gerät man/frau sicher schnell in Vergessenheit, jedoch hier heisst es dranbleiben. 2,3,4 Anschreiben machen immer wider auf Dich aufmerksam und eines Tages, warum auch immer erhälst Du ganz kurz und knapp die Frage gestellt, können Sie das machen.
Dazu gehören auch eine Vielzahl an Stadtmagazinen , denen kann man gut und gerne immer mal wieder ein oder 2 Fotos zusenden, bis es denn eines Tages passiert und Dein Bild veröffentlicht wird.
Möglichkeit 4
Stadtwanderungen, sind eine gute Möglichkeit sich einen Namen zu verschaffen. Piercing Studios und Tatto Shops schiessen wie Pilze aus dem Boden, hier kann man ansetzen und zum Beispiel mit Gutscheinen für ein kostenloses Shooting (Prints müssen bezahlt werden) nicht nur Erotik Modelle zu gewinnen, sondern auch gerne den Menschen mal ein Angebot machen zum Beipspiel für einen Erotik Kalender zu werben(für den Ehemann) oder ein Erotik Book (auch für den Ehemann). Potential ist hier immer noch genügend vorhanden. Kaum einer würde so etwas bei den etablierten Fotografen machen (wegen dem Schaufenster zur Fussgängerzone) sondern vielmehr darauf setzen in einer privaten Athmosphäre dieses Geschenk produzieren zu lassen. Da das ganze Vorhaben aber auf dem Gutschein abgedruckt ist, steht man/frau dann zumindestens in dieser Sache ganz dicht vor dem Kunden.
Schlusswort: Natürlich muss man/frau ein bischen kratzen, ich vergleiche das immer mit den Erbsen. Ich stecke bei vielen Möglichkeiten eine Erbse in die Erde und vielleicht geht diese auf und ich bekomme eine Pfanze.
Anmerkungen +/- nehme ich gerne entgegen.
Freundliche Grüsse
Carsten Bornhoeft
_________________ Fair Model Business Rulez. |
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TomRohwer Member
Anmeldungsdatum: 30.03.2003 Beiträge: 146
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Verfasst am: 23.08.2005 11:05 Titel: |
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| EMOCA hat folgendes geschrieben: |
Contet Marketing oder Contet Anbieter . Content ist das Zauberwort im Internet, wer Content bieten kann ist HIP und wer den Content nicht regelmässig erneuern kann ist RAUS. Das ist die Chance für Amateure die damit dann auch Profis werden. Der Unterschied zwischen Profi und Amateur liegt einzig und alleine im Vermarkten der Arbeiten. |
Dem möchte ich widersprechen.
Der Unterschied liegt vor allem darin, daß der "Amateur" (und der "Künstler") etwas fotografiert, weil er das "innere Bedürfnis" dazu hat, Spaß daran hat usw. Er macht "Fotos um der Fotos willen".
Der Profi macht Fotos zielgerichtet, mit Blick auf die mögliche Vermarktung. Jedenfalls ist das ein ganz wichtiges Element, und jeder, der etwas länger als professioneller Fotograf gearbeitet hat, weiß, daß dies die Einstellung zur Fotografie verändert.
Es ist ein elementarer Unterschied, ob ich durch die Welt gehe und schaue, ob ich irgendwo Bilder entdecke, oder ob ich durch die Welt gehe und schaue, ob ich irgendwo verkäufliche Bilder entdecke.
| Zitat: |
| Content Vermarkter sind meistens ganz heiss auf Neues und ANDERES. |
Naja... Content-Vermarkter im Internet sind vor allem daran interessiert, Volumen zu bekommen und auch nicht über jedes Bild erst 10 Minuten diskutieren zu müssen.
(Im übrigen geht Internet-Erotik-Content seit dem Platzen der großen "WWW-Blase" für Cent-Beträge pro Bild über den Tisch - der Markt ist übervoll, und so billig wie in Osteuropa kann hier eh keiner produzieren. Unbegrenzte Lizenz für 5000 Erotik-Fotos 399,- € u.ä. ...)
Seriöse, renommierte Fotoagenturen haben genau aus diesem Grund meist eine tiefsitzende Aversion gegen die Zusammenarbeit mit Fotoamateuren. Selbst wenn die wirklich brauchbare Fotos liefern (was einige zweifellos könnten), ist die Zusammenarbeit viel zu aufwendig. Mal ganz davon abgesehen, daß sie eh keinen "Erotik-Content" vertreiben.
| Zitat: |
| Zeitungen sind immer ein Guter Partner um auf sich Aufmerksam zu machen. Es ist aber nicht leicht, den verantwortlichen direkt zu bekommen und die Sekretärin wird einen garantiert abwimmeln, aber dennoch, es geht. Mit unorthodoxen Methoden und mit direkter Ansprache. Dem Chefredateur aufzulauern wäre dabei aber sehr ungeschickt. |
Mit Zeitungen kommt man ins Geschäft, indem man ihnen beharrlich immer wieder Material anbietet und auch mal "Klinken putzt".
Dabei muß man sich aber über zwei Dinge klar sein:
1) Sind die Honorare von Zeitungen sauniedrig. Geld verdient wird da eigentlich immer erst über Aufträge, und dafür muß man dann nochmal soviel Klinken putzen.
2) Zeitungen sind heute genau wie alle anderen Medien eingebunden in bestimmte, genau strukturierte Produktionsprozesse. Da sitzt heute nur noch selten jemand und sortiert einen Stapel Fotos auf dem Schreibtisch. Da gibt es ein Redaktionssystem, in das das Bildangebot der abonnierten Agenturen automatisch eingespielt wird. Und das Angebot anderer Anbieter. Alles andere erreicht den Redakteur gar nicht mehr, weil er es nie zu sehen bekommt. (Ausnahmen bestätigen die Regel.)
Und schon wären wir wieder bei der professionellen Zusammenarbeit: der Fotograf muß die "Parameter" dieser Zusammenarbeit kennen. Das war früher viel einfacher, da konnte man einfach Fotos per Post an eine Bildredaktion schicken, mit 'ner Textfahne hinten drauf, und die landeten dann auf dem großen Haufen.
| Zitat: |
| Stadtwanderungen, sind eine gute Möglichkeit sich einen Namen zu verschaffen. Piercing Studios und Tatto Shops schiessen wie Pilze aus dem Boden, hier kann man ansetzen und zum Beispiel mit Gutscheinen für ein kostenloses Shooting (Prints müssen bezahlt werden) nicht nur Erotik Modelle zu gewinnen |
Das ist mal eine originelle Idee... Aktives, zielgerichtetes originelles Marketing.
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EMOCA Member
Anmeldungsdatum: 03.12.2004 Beiträge: 4
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Verfasst am: 23.08.2005 16:27 Titel: |
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Jetzt widerspreche ich. Kurzum mancher Amateur kann auch zum Profi avancieren.
Kern der Diskussion ist jedoch das Geld verdienen.
Ganz gleich ob Profi oder Amateur kann sich Möglichkeiten erarbeiten seine Werke an den Mann/Frau zu bringen.
| Zitat: |
Dem möchte ich widersprechen.
Der Unterschied liegt vor allem darin, daß der "Amateur" (und der "Künstler") etwas fotografiert, weil er das "innere Bedürfnis" dazu hat, Spaß daran hat usw. Er macht "Fotos um der Fotos willen". |
Dem widerspreche ich nicht, seit dem der komerzielle Druck auf mir lastet sehe ich Bilder irgendwie anders, jedoch mit dem Versuch "Back to the ROOTS".
Mit unserem Studio will ich auch die Leute zu einer Gemeinschaft formen wo der Ideenaustausch im Vordergrund stehen soll. Die mache ich unentgeldlich, natürlich aber mit der Absicht das mir jemand den Kopf erklärt um den komerziellen Pfaden ein wenig entgegenzuwirken.
Gruss
Carsten
_________________ Fair Model Business Rulez. |
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John_66 Member
Anmeldungsdatum: 27.09.2005 Beiträge: 4
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Verfasst am: 13.04.2006 18:31 Titel: |
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Naja, das hat immer zwei Seiten. Ich habe eine Internetseite, und ich suche Fotografen die (letztlich inhaltlich vorgegebenen) Content mit kreativen Ideen prof. umsetzen, und bin immer wieder überrascht wie sich die Fotografen so sie denn ein Angebot bekommen aufführen.
Die wollen dann mal eben 3k für einen Tag mit 2 Models, Make-Up sollen die Models aber selber machen und wehe man erwartet ein Konzept bevor der Auftrag vergeben wird.. (Alles im nicht-erotik Bereich)
Wir suchen z.Zeit einen Fotografen der fit in Objektfotografie ist, das ist gar nicht so einfach. Ich habe 4 angeschrieben/angerufen deren Bilder mir gefallen haben und sie gefragt:
-Machst du auch nur Objekte
-Kannst du mir entsprechende Arbeiten von dir zeigen
-Ich erkläre dir was ich möchte, und wir arbeiten ein Konzept aus
Keiner war bereit so viel Vorarbeit zu investieren/konnte so weit überzeugen das ich bereit gewesen wäre 1-2k zu investieren.
Im übrigen bin ich der Meinung das sich kreativität und Kommerz sehr gut vereinen lassen, wenn sich Auftraggeber und Fotograf im klaren sind was sie möchten.
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ClausAnders Member

Anmeldungsdatum: 16.04.2005 Beiträge: 21
Album Bilder: 6

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Verfasst am: 14.04.2006 01:36 Titel: |
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Hi John - kannst Du vielleicht bitte etwas konkreter werden? zB Webseite, Briefing, Details... Wir können doch sonst gar nicht mitdiskutieren!
_________________ Das ist kein Fehler, das soll so. |
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John_66 Member
Anmeldungsdatum: 27.09.2005 Beiträge: 4
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Verfasst am: 14.04.2006 12:27 Titel: |
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Nope, zu sehr möchte ich nichts in Detail gehen. Das könnte den Kunden wundern, wenn das in einem fineart Forum öffentlich diskutiert wird.
Aber der gesuchte Fotograf sollte anhand von vorhandenen Arbeiten zeigen können, das er:
-Kleine Objekte fotografieren kann
-Antikes mit modernem zu verbinden weiß
-Eine richtige Inszenierung gestalten kann
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